Bryce Canyon
Montag, 21.5.
Wir sind bereits am/im/beim Bryce Canyon, der wieder einmal spektakulär ist!!
Doch zuvor wurden wir auf unserer Fahrt vom Marbel Canyon nach Page mehr oder weniger "sandgestrahlt" , es ging ein so böiger Gegenwind , daß wir für 20km ca 2 Stunden brauchten und mehr als einmal vom Rad springen mußten, alles und überall hat geknirscht!
Dann haben wir die Richtung gewechselt und der Wind kam seitlich oder sogar Rückenwind!
In Page (1957 gegründet) haben wir dann mit Mühe ein Zimmer bekommen, wegen Graduate-Party, Sonnenfinsternis und Memorial-Day (da sind wohl 1 Woche Ferien) sind alle Amerikaner zu den ganzen deutschen,französichen, belgischen ect Touristen auch unterwegs.
So mußten wir die Antilope-Canyons sausen lassen, Schlotcanyons, die sehr eng sind und wie wir von anderen hörten, ziemliche Abzocke darstellen, für 1 Stunde Aufenhalt zahlt man 62$ und da so enge , unterirdische Wege mit vielen Menschen sowieso nicht meine Welt sind, war ich nicht so unglücklich darüber, daß es nicht geklappt hat.
Das nächste freie Zimmer gab' s erst wieder in Kanab - auf den 120 km dazwischen gibt es eine Rangerstation mit Trinkwasser. So sind wir mit Vesper und viel Wasser gestartet, die ersten 60 km waren ganz kurzweilig, erst am Lake Powell vorbei, dann schöne Landschaft, Felsen, Berge , Canyons , Kühe, Pferde, eine Antilope - doch dann ging es auf Endlos-Straßen (Sicht ca 7-12 km) ebenso endlos weiter - aber zum Glück ohne Wind...
Kanab war auch im Sonnenfinsternisfieber und so mußten wir auch dort am nächsten Tag weiter. Bergauf und mit einem Abstecher zu den Pink Sand Dunes - Dünen auf ca. 1500- 1600 m Meereshöhe, dazwischen grüne Bäume (Pinien) - das ist schon ein erstaunliches Bild. Wir hatten uns dort doch länger aufgehalten, außerdem war es bergiger als gedacht und so sind wir nach ein kurzer Rast am Mount Carmel Junction weiter ins Virgin-River Tal in Rictung Bryce canyon.
Doch auch dort war in den beiden Ortschaften Oderville und Glendale (je ca 140 Einwohner) in beiden Motels alles ausgebucht. So blieb nur der Campingplatz, um diese Nacht hättet ihr uns nicht beneidet -nach den ca 35° tagsüber kühlte es in der Nacht auf 2-3° ab!! Wir lagen schon mit fast allen unseren Kleidern im Schlafsack, als wir um 3 Uhr aufstanden und den Rest auch noch anzogen... 2 Paar Socken, Hose , alle 3 Jacken - aber warm war es immer noch nicht. Entsprechend gerädert sind wir morgens aus dem Zelt und haben ein trockenes Weckle und eiskaltes Wasser gefrühstückt. Zu kaufen gab es in beiden Ortschaften nämlich nichts und wenn der sehr nette Wirt aus Buffalos Bistro am Vorabend uns nicht mit dem Weckle und ein paar Orangen versorgt hätte, ja dann hätten wir die 22 km bergauf bis zur nächsten Tankstelle nüchtern radeln müssen.
Dort gab es dann Kaffee und Taccos und Sandwich, die man selbst in der Mikrowelle aufbacken muß, da wir keine haben und wir uns etwas dämlich angestellt haben, dachte die Dame sicher, wir kommen direkt vom Mond! (Da hätten unsere Kinder wieder Spaßßßß gehabt!!).
Doch dann ging es durch ein sehr schönes grünes Tal mit Bächle und Flüßle , Kühen und Pferden, Farmland und an alten verlassenen Blockhäusern bergauf und bergab , bis es durch den Red canyon zum Bryce Canyon ansteigt. Dieser Bryce Canyon ist eigentlich ein völlig bizarrer Plateauabfall mit grandiosen Steingebilden, man sieht erst etwas , wenn man am Abgrung steht und dann ist man sprachlos.
Benannt wurde er nach Ebeneezar Bryce , der dort siedelte und die erste Mormonenkirche (seit dem Lake Powell sind wir wieder in Utah) der Welt dort baute - er sagte zu diesem Canyon allerdings- "it's the hell when you loose a cow" !!
Wir sind bereits am/im/beim Bryce Canyon, der wieder einmal spektakulär ist!!
Doch zuvor wurden wir auf unserer Fahrt vom Marbel Canyon nach Page mehr oder weniger "sandgestrahlt" , es ging ein so böiger Gegenwind , daß wir für 20km ca 2 Stunden brauchten und mehr als einmal vom Rad springen mußten, alles und überall hat geknirscht!
Dann haben wir die Richtung gewechselt und der Wind kam seitlich oder sogar Rückenwind!
In Page (1957 gegründet) haben wir dann mit Mühe ein Zimmer bekommen, wegen Graduate-Party, Sonnenfinsternis und Memorial-Day (da sind wohl 1 Woche Ferien) sind alle Amerikaner zu den ganzen deutschen,französichen, belgischen ect Touristen auch unterwegs.
So mußten wir die Antilope-Canyons sausen lassen, Schlotcanyons, die sehr eng sind und wie wir von anderen hörten, ziemliche Abzocke darstellen, für 1 Stunde Aufenhalt zahlt man 62$ und da so enge , unterirdische Wege mit vielen Menschen sowieso nicht meine Welt sind, war ich nicht so unglücklich darüber, daß es nicht geklappt hat.
Das nächste freie Zimmer gab' s erst wieder in Kanab - auf den 120 km dazwischen gibt es eine Rangerstation mit Trinkwasser. So sind wir mit Vesper und viel Wasser gestartet, die ersten 60 km waren ganz kurzweilig, erst am Lake Powell vorbei, dann schöne Landschaft, Felsen, Berge , Canyons , Kühe, Pferde, eine Antilope - doch dann ging es auf Endlos-Straßen (Sicht ca 7-12 km) ebenso endlos weiter - aber zum Glück ohne Wind...
Kanab war auch im Sonnenfinsternisfieber und so mußten wir auch dort am nächsten Tag weiter. Bergauf und mit einem Abstecher zu den Pink Sand Dunes - Dünen auf ca. 1500- 1600 m Meereshöhe, dazwischen grüne Bäume (Pinien) - das ist schon ein erstaunliches Bild. Wir hatten uns dort doch länger aufgehalten, außerdem war es bergiger als gedacht und so sind wir nach ein kurzer Rast am Mount Carmel Junction weiter ins Virgin-River Tal in Rictung Bryce canyon.
Doch auch dort war in den beiden Ortschaften Oderville und Glendale (je ca 140 Einwohner) in beiden Motels alles ausgebucht. So blieb nur der Campingplatz, um diese Nacht hättet ihr uns nicht beneidet -nach den ca 35° tagsüber kühlte es in der Nacht auf 2-3° ab!! Wir lagen schon mit fast allen unseren Kleidern im Schlafsack, als wir um 3 Uhr aufstanden und den Rest auch noch anzogen... 2 Paar Socken, Hose , alle 3 Jacken - aber warm war es immer noch nicht. Entsprechend gerädert sind wir morgens aus dem Zelt und haben ein trockenes Weckle und eiskaltes Wasser gefrühstückt. Zu kaufen gab es in beiden Ortschaften nämlich nichts und wenn der sehr nette Wirt aus Buffalos Bistro am Vorabend uns nicht mit dem Weckle und ein paar Orangen versorgt hätte, ja dann hätten wir die 22 km bergauf bis zur nächsten Tankstelle nüchtern radeln müssen.
Dort gab es dann Kaffee und Taccos und Sandwich, die man selbst in der Mikrowelle aufbacken muß, da wir keine haben und wir uns etwas dämlich angestellt haben, dachte die Dame sicher, wir kommen direkt vom Mond! (Da hätten unsere Kinder wieder Spaßßßß gehabt!!).
Doch dann ging es durch ein sehr schönes grünes Tal mit Bächle und Flüßle , Kühen und Pferden, Farmland und an alten verlassenen Blockhäusern bergauf und bergab , bis es durch den Red canyon zum Bryce Canyon ansteigt. Dieser Bryce Canyon ist eigentlich ein völlig bizarrer Plateauabfall mit grandiosen Steingebilden, man sieht erst etwas , wenn man am Abgrung steht und dann ist man sprachlos.
Benannt wurde er nach Ebeneezar Bryce , der dort siedelte und die erste Mormonenkirche (seit dem Lake Powell sind wir wieder in Utah) der Welt dort baute - er sagte zu diesem Canyon allerdings- "it's the hell when you loose a cow" !!
Sigrid_Karl - 22. Mai, 05:36
