Sonntag 27. Mai - Hanksville
..ist wahrscheinlich kaum auf einer Karte zu finden. Ein Ort , der seine Existenz einer Straßenkreuzung verdankt, aber immerhin mit sehr gutem Motel.
Die letzten beiden Tag waren von Sturm bestimmt - und was für ein Sturm!! Wir mußten ja über den Boulder Mountain Paß , das hat ganz gut geklappt, da wir meist Rückenwind hatten - der allerdings lausig kalt war. Als dann kurz hinter uns 2 Bäume krachend umstürzten, wurde es uns doch etwas unheimlich, aber wir kamen unbeschadet auf der anderen Seite in Torrey an. Der Sturm hatte auch dort einen großen Baum einfach abgebrochen. Torrey ist das Tor zu dem Capitol Reef State Park. Wir übernachteten dort 2 mal und am Samstag fuhren wir bei extremen Gegenwind los. Wieder mal Canyons, Felsformationen, hohe steile Bergwände und dann kam eine grüne Oase, Fruita nanten die Mormonen das Gebiet um 1880 , eingebettet in ein fast windgeschütztes Tal mit dem Fremont River. Als es um 1940 Nationalpark wurde mußten sie ihr Land verlassen, die Obstgärten gibt es noch und eine Farm kann besichtigt werden. Diese ist so nett eingerichtet, fast wie eine Puppenstube, außerdem gab es dort heißen Kaffee und leckersten Peachpie! Ja, der Wind war so kalt , außerdem hatten wir ein bißchen Regen.
So gestärkt sind wir dann in diverse Canyons- gehikt (hört sich einfach besser an, als wandern, gell?!). Mal ging es durch ein trockenes Bachbett , bis es ganz eng wurde, dann bergauf mit unglaublichen Ausblicken. Mittlerweile hatte der Wind gedreht und bei strammsten Gegenwind ging es wieder bergauf nach Torrey - that's life!
Heute nun meinte der Wettergott es besser mit uns, es war zwar kalt (ca7°) aber wir hatten Rückenwind und die Sonne wärmte im Lauf des Tages. Wir fuhren die selbe Strecke bis Fruita, dann aber weiter nach Hanksville. unterwegs haben wir einiges besichtigt - Felszeichnungen der Fremont People (ca 1000 Jahre alt), Natural bridge (von der Natur geformte Steinbrücke). Alles wieder in unglaublicher Landschaft.
Dann haben wir das Gelände entdeckt, wo die Mondlandung gefimt wurde!! Nach einem kleinen Paß, kam auf der anderen Seite grauer Fels, grauer Sand, grauer Staub, kein Bewuchs mehr ...eine ganz kuriose Landschaft wieder. Mitten in diesem Nichts kam ein Campingplatz mit Bar, Mesa Luna hieß dieser Platz, es gab immerhin Kaffee und Enchiladas, aber was hält jemanden an so einem Ort...?
Seit dem Bryce Canyon fahren wir eigentlich durch Niemandland, die wenigen Orte, die es hier gibt, sind nur wegen der Tankstelle und den paar Touristen entstanden, haben aber ihren Charme (wenn man Rost und alte "Schöpf" mag)! Unglaublich, daß diese Gegend erst vor ca 130 Jahren erforscht wurde.Hier hat man wirklich den Wilden Westen vor Augen, hier versteckten sich Outlaws und nur ganz gläubige Mormonen siedelten hier. Wunderschön....., daß wir das alles erleben dürfen!
Hanksville in voller Größe

Ohne Worte

Factory Butte (Berg kurz von Hanksville)

Friedhofsbeflaggung zum Memorial Day

Die letzten beiden Tag waren von Sturm bestimmt - und was für ein Sturm!! Wir mußten ja über den Boulder Mountain Paß , das hat ganz gut geklappt, da wir meist Rückenwind hatten - der allerdings lausig kalt war. Als dann kurz hinter uns 2 Bäume krachend umstürzten, wurde es uns doch etwas unheimlich, aber wir kamen unbeschadet auf der anderen Seite in Torrey an. Der Sturm hatte auch dort einen großen Baum einfach abgebrochen. Torrey ist das Tor zu dem Capitol Reef State Park. Wir übernachteten dort 2 mal und am Samstag fuhren wir bei extremen Gegenwind los. Wieder mal Canyons, Felsformationen, hohe steile Bergwände und dann kam eine grüne Oase, Fruita nanten die Mormonen das Gebiet um 1880 , eingebettet in ein fast windgeschütztes Tal mit dem Fremont River. Als es um 1940 Nationalpark wurde mußten sie ihr Land verlassen, die Obstgärten gibt es noch und eine Farm kann besichtigt werden. Diese ist so nett eingerichtet, fast wie eine Puppenstube, außerdem gab es dort heißen Kaffee und leckersten Peachpie! Ja, der Wind war so kalt , außerdem hatten wir ein bißchen Regen.
So gestärkt sind wir dann in diverse Canyons- gehikt (hört sich einfach besser an, als wandern, gell?!). Mal ging es durch ein trockenes Bachbett , bis es ganz eng wurde, dann bergauf mit unglaublichen Ausblicken. Mittlerweile hatte der Wind gedreht und bei strammsten Gegenwind ging es wieder bergauf nach Torrey - that's life!
Heute nun meinte der Wettergott es besser mit uns, es war zwar kalt (ca7°) aber wir hatten Rückenwind und die Sonne wärmte im Lauf des Tages. Wir fuhren die selbe Strecke bis Fruita, dann aber weiter nach Hanksville. unterwegs haben wir einiges besichtigt - Felszeichnungen der Fremont People (ca 1000 Jahre alt), Natural bridge (von der Natur geformte Steinbrücke). Alles wieder in unglaublicher Landschaft.
Dann haben wir das Gelände entdeckt, wo die Mondlandung gefimt wurde!! Nach einem kleinen Paß, kam auf der anderen Seite grauer Fels, grauer Sand, grauer Staub, kein Bewuchs mehr ...eine ganz kuriose Landschaft wieder. Mitten in diesem Nichts kam ein Campingplatz mit Bar, Mesa Luna hieß dieser Platz, es gab immerhin Kaffee und Enchiladas, aber was hält jemanden an so einem Ort...?
Seit dem Bryce Canyon fahren wir eigentlich durch Niemandland, die wenigen Orte, die es hier gibt, sind nur wegen der Tankstelle und den paar Touristen entstanden, haben aber ihren Charme (wenn man Rost und alte "Schöpf" mag)! Unglaublich, daß diese Gegend erst vor ca 130 Jahren erforscht wurde.Hier hat man wirklich den Wilden Westen vor Augen, hier versteckten sich Outlaws und nur ganz gläubige Mormonen siedelten hier. Wunderschön....., daß wir das alles erleben dürfen!
Hanksville in voller Größe

Ohne Worte

Factory Butte (Berg kurz von Hanksville)

Friedhofsbeflaggung zum Memorial Day

Sigrid_Karl - 28. Mai, 02:07
