Sonntag, 10. Juni 2012

Little America Wyoming

Samstag 9.6.
Nur Jogi und seinen Jungs zuliebe sind wir heute nur 40 km gefahren, und tatsächlich gab es hier"gutes" Internet und yeah "Schland" hat gewonnen...ok nur mäßig, aber immerhin!
Wir sind hier mal wieder an kurioser Stelle- "Little America" ist eine riesige Raststätte an der Interstate 80 zwischen Green River Wyoming und Kemmerer Wyoming- unser nächstes Ziel.
Das Heritage Museum in Vernal war wirklich kurios, Vitrinenweise Sachen aus den 1890er bis heute, ob das Bügeleisen, Kleidung, Indianerfunde sind, alles wird dort ausgestellt. Im Hof standen noch alte Ackergeräte, wie sie eigentlich um jede Farm herum noch stehen.Da hier Platz ist ohne Ende, stehen alle alten Autos, Traktoren ect. eigentlich alles , was mal die Zierde des Hauses war, mal mehr, mal weniger dekorativ in der Gegend rum!
Am Nachmittag haben wir bei orkanstärke noch den Dry Fork Canyon und die Petroglyphs (Indianische Felsenmalerei ca 1000 Jahre alt) besichtigt. Sehr schöne Zeichnungen, die jeder deuten kann, wie er will. Wir waren die einzigsten Besucher,in einer kleinen Hütte stand eine Kasse,in die man das Geld wirft und ein Kühlschrank gefüllt mit Getränken, die man ebenfalls so bezahlt, würde das bei uns funktionieren? Kein Mensch weit und breit, in einem Fass ein paar Wanderstöcke und dann gings los...das hatte schon eine besondere Atmosphäre!
Am Mittwoch hatte es dann noch 8° und es ging in die Berge, über einen 2500m hohen Paß zur Flaming Gorge, der Green River wurde dort zu einem riesigen See angestaut. Dort oben war es dann noch kälter und eine ganz andere Landschaft erwartete uns. Hochgebirgsalmen, Blumen , Murmeltiere , Rehe (die uns fassungslos anstarrten,aber nicht wegrannten), leider keine Elche, die Ponderosa Pinie wächst dort oben noch, richtige Wälder, sehr , sehr schön - mal wieder..!
In der Nähe des Damms haben wir übernachtet und am nächsten Morgen gings zum Red Canyon - rotes Gestein und weit unten der Green River-wunderschön...durch den ebenso spektakulären Sheep Canyon durchgeradelt und schon waren wir in Manila - ja genau so heißt dieser 300 Einwohner zählende Ort!!.In einem einfachen Motel fanden wir Unterkunft und am Freitag ging es bei strahlendem Sonnenschein und Hitze nach Wyoming, das ist schon unser 5. Bundesstaat! Ebenfalls am Green River entlang, wobei hier wieder Wüste war- sehr kurios, die andere Seite grüner Wald und hier nichts - außer ein paar Erdmännchen und den Antilops wieder mal nichts - auf 80km. Eine Bootsanlegestelle (mit restroom) war der einzige Höhepunkt! Am Nachmittag kamen wir in Grren River Wyoming an, ein netter Ort, der 1868 gegründet wurde, als die Eisenbahn hierher kam, ein paar sehenswerte , alte Häuser sind noch erhalten und schön renoviert. Das Brauereigebäude von 1900 hat Herr Hugo Gaensslen erbaut!
Leider war dort nur "Mountain Internet", wie es freundlich umschrieben wird, wenn nichts tut...und so radelten wir los ,um an dieser Autobahnraststätte Fußball zu schauen und auch zu übernachten. Noch nie habe ich so eine saubere, grüne Raststätte gesehen, die Zimmer sind wunderschön möbliert und alles sieht richtig nett und freundlich aus!!
Wyoming hat einen Rodeoreiter als KFZ-Kennzeichen und ich hoffe, daß endlich mal einer reitet!! Nicht mal Lucky Luke haben wir getroffen - aber seine Geier (Truthahnkopfgeier) hingen in der Flaming Gorge in den Bäumen!!
Wahrscheinlich haben sie nach saftigen Radfahrern Ausschau gehalten, die gibts hier aber kaum - bis jetzt haben wir 5 oder 6 getroffen, meist Amerikaner oder Australier, einen Deutschen, der in14 Tagen von Denver nach San Francisco fahren will- schade, daß er all die schönen Landschaften und all die netten Orte nicht sehen wird!

Petroglyphen (alte Indianer-Comics)
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Lucky Luke's Geier warten auf Radfahrer
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Flaming Gorge mit Schneebergen im Hintergrund
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Hoffentlich gibts hier reitende Cowboys!?
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Dienstag, 5. Juni 2012

Vernal

Dienstag
Von Moab sind wir wieder zurück nach Green River, da in alle anderen Richtungen noch weniger "Wasserstellen" ,Orte oder Unterkünfte in mit dem Rad erreichbarer Nähe kommen. Green River ist auch eine beginnende Geisterstadt, seit dort vor ein paar Jahren die Airforce abgezogen ist. Von dort sind wir am Samstag nach Price,auf der ganzen Strecke von ca 110 km kam eine Geisterstadt (1960 aufgegeben) und ein "restroom" - ein Rastplatz mit ca 1,50 m hohem Gebüsch unter das wir uns kauerten ,um wenigstens mal ein bißchen Schatten zu haben.Ungefähr 30km vor Price zog ein Gewitter mit einem Sturm auf- wir mußten vom Rad und konnten die Räder nur mit Mühe auf den Bden legen und im Straßengraben ein wenig vor dem Sturm Schutz suchen-so etwas haben wir noch nicht erlebt! Es regnete und hagelte nur kurz-30 Minuten, aber zusammen mit dem Staub und Sand - wir waren total "paniert"!! Als der Sturm etwas nachliess, sind wir langsam weitergefahren,immer von Böen attackiert...
Price ist eine Versorgungsstadt mit einigen Malls und Arzt ect., entsprechend gesichtslos sah es dort auch aus, am Sonntag fuhren wir durch die alte Centerstreet, die dann doch einige sehr nette Häuser aus den 1910-1920 er Jahren hatte, die allerdings auch dort schon größtenteils leer standen. Über Helper , eine in den 20er Jahren blühende Kohlestadt und jetzt beginnende Geisterstadt ,ging es durch einen weiteren Canyon über einen weiteren Paß auf 9140 feet hoch und dannach eine tolle Abfahrt nach Duchesne.
Das ist ein Ort, wie er hier sehr üblich ist, 1880 gegründet, sehr geschichstbewußt, man leistet sich Schilder, die auf alte Blockhütten weisen und ein Visitorcenter,die Dame dort war überglücklich , daß wir kamen und mit pinkfarbenen Kopftüchern, Kugelschreiber und Karten sind wir reich beschenkt worden!!
Durch grünes Farmland mit riesigen Rinderherden, Pferden, (ich habe immer noch niemanden reiten sehen) und dann wieder obligatorische Wüste und Hitze sind wir in einem - zum Glück diesmal- mittelmäßigem Sandsturm in Vernal angekommen.
auch das eine Versorgungsstadt zwischen Salt Lake City und Denver, knapp 8000 Einwohner, reich durch Gas- und Ölfunde, Läden, Motels -nach den vielen winzigen Orten sind wir fast erschlagen von dem Trubel hier!!
Erstaunt sind wir auch von den Häusern hier in USA, meist Fertighäuser aus Spanplatten mit etwas Kunststoffverkleidung außen, können in 2 Teilen auf LKWs transportiert werden, kosten ca 87000 $(!) und haben etwa 50 qm Fläche. Je nach Geschmack kommen noch eine Veranda , Garten oder ähnliches drumrum. Und wir haben den Eindruck, je nach Job oder so, ruft man einen LKW und zieht weiter! Steinhäuser sieht man nur ganz selten,obwohl wir uns meist auf einer Höhe über 1400m befinden und es im Winter Schnee haben kann. Ganz wichtig ist aber natürlich die Garage, ein bis fünf Autos stehen vor jeder Hütte!! Die Entfernungen sind viel zu groß und das Benzin ist noch günstig- 3,90$ bis 4,10$ für eine Gallone (3,8l)....rechnet selbst!
Heute steht nun ein Besuch im Western Heritage Museum an und ein Stückchen wollen wir den Outlaw-Trail entlang fahren-immerhin hat Butch Cassidy hier in Vernal mal eine Pistole gekauft!!
Also guys, ihr wißt - have a great day!!

Green River
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Geistertankstelle in Woodside zwischen Green River und Price
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Trinken wir noch ne Flasche Bier (3,2 % Alkohol Höchstgehalt)
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Donnerstag, 31. Mai 2012

Moab

Wir sind Weicheier!!
So steht's wenigstens im Reiseführer, wer den Delicate Arch im National Park in Moab erwandern... äh erhiken möchte und sich nicht an den steilen Abhängen entlang traut...tja , der ist eben ein Weichei - wir haben die schwindelfreie Version genommen und den View Point erradelt und erhikt.
Dieser Delicate Arch - also diese Naturbrücken - bögen , ist das Wahrzeichen von Utah und sogar auf dem Nummernschild. Die Nummernschilder sind übrigens sehr farbenfroh und zeigen das charakteristische Merkmal des Bundesstaates- Nevada hat Kakteen z.B.
Es war wieder mal eine sehr schöne Radtour unter sengender Sonne ohne jeglichen Schatten. Wir bleiben 2 oder 3 Nächte in Moab und planen so allmählich die Tour zurück, über Salt Lake City oder doch nochmal Richtung Süden??
Heute Abend saßen wir mal draußen (ist hier nicht so üblich) in Eddy McStiffts Brewey und hatten sogar Live-Musik , sehr guter Gitarrist, so in Richtung Grateful Dead, Karl hat seine Gitarrenkenntnisse mit ihm ausgetauscht...(hüstel)...
Wir "durften" auch mal länger sitzen bleiben, normalerweise ist ein Abendessen keine abendfüllende Veranstaltung, kaum hat man zur Hälfte aufgegessen , kommt die Frage nach dem Desert und wenn man mit vollem Mund antwortet - give me one minute - dann kommt schon die Rechnung mit dem Satz "when ever you 'r ready" und wehe man möchte noch ein 2. Glas Wein, es wird mit überraschtem Blick, aber natürlich sehr freundlich, gebracht und ..die neue Rechnung liegt auf dem Tisch!!
Zu unserem Flora und Fauna Bericht können wir "blue mountain birds" und Kolibris hinzufügen, eine Klapperschlange haben wir auch gesehen, sie lag aber schon reichlich mumifiziert auf der Straße, Karl hat sich aber dennoch heldenhaft auf sie gestürzt!!
Nett ist auch, daß uns bereits viele kennen, da wir ja auch die Touri-Route abradeln, treffen wir einige (amerikanische u.a.) Touristen wieder, die uns dann nett begrüßen und wir ein bißchen small-talk betreiben.
Erstaunlicherweise kennen viele Stuttgart, entweder waren sie selbst oder der Vater bei der army in Stuttgart oder sie haben ihren Porsche dort abgeholt, ein Ranger war im Schülersaustausch im Wagenburggymnasium und konnte seine Adresse - Ameisenbergstraße 22- noch auswendig; einer ist sogar in Ludwigsburg (Pattonville) geboren. ...that's great, wie alles hier mit viel Enthusiasmus und Freude und alles super , kommentiert wird. Natürlich ist das oberflächlich "rausgschwätzt" - aber es macht den Umgang miteinander einfacher, man geht hier sehr höflich und rücksichtsvoll miteinander um, wenn mal einer / eine "muffelig" an der Kasse sitzt und kein "Have a great day" hinterherruft , ist man schon iritiert, das wird mir beim Lidl fehlen...
Also guys, enjoy and have a great day!!

Arches Nationalpark Balance Rock 39 m hoch
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Arches Nationalpark Delicate Arch
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Arches Nationalpark Windows
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Montag, 28. Mai 2012

Sonntag 27. Mai - Hanksville

..ist wahrscheinlich kaum auf einer Karte zu finden. Ein Ort , der seine Existenz einer Straßenkreuzung verdankt, aber immerhin mit sehr gutem Motel.
Die letzten beiden Tag waren von Sturm bestimmt - und was für ein Sturm!! Wir mußten ja über den Boulder Mountain Paß , das hat ganz gut geklappt, da wir meist Rückenwind hatten - der allerdings lausig kalt war. Als dann kurz hinter uns 2 Bäume krachend umstürzten, wurde es uns doch etwas unheimlich, aber wir kamen unbeschadet auf der anderen Seite in Torrey an. Der Sturm hatte auch dort einen großen Baum einfach abgebrochen. Torrey ist das Tor zu dem Capitol Reef State Park. Wir übernachteten dort 2 mal und am Samstag fuhren wir bei extremen Gegenwind los. Wieder mal Canyons, Felsformationen, hohe steile Bergwände und dann kam eine grüne Oase, Fruita nanten die Mormonen das Gebiet um 1880 , eingebettet in ein fast windgeschütztes Tal mit dem Fremont River. Als es um 1940 Nationalpark wurde mußten sie ihr Land verlassen, die Obstgärten gibt es noch und eine Farm kann besichtigt werden. Diese ist so nett eingerichtet, fast wie eine Puppenstube, außerdem gab es dort heißen Kaffee und leckersten Peachpie! Ja, der Wind war so kalt , außerdem hatten wir ein bißchen Regen.
So gestärkt sind wir dann in diverse Canyons- gehikt (hört sich einfach besser an, als wandern, gell?!). Mal ging es durch ein trockenes Bachbett , bis es ganz eng wurde, dann bergauf mit unglaublichen Ausblicken. Mittlerweile hatte der Wind gedreht und bei strammsten Gegenwind ging es wieder bergauf nach Torrey - that's life!
Heute nun meinte der Wettergott es besser mit uns, es war zwar kalt (ca7°) aber wir hatten Rückenwind und die Sonne wärmte im Lauf des Tages. Wir fuhren die selbe Strecke bis Fruita, dann aber weiter nach Hanksville. unterwegs haben wir einiges besichtigt - Felszeichnungen der Fremont People (ca 1000 Jahre alt), Natural bridge (von der Natur geformte Steinbrücke). Alles wieder in unglaublicher Landschaft.
Dann haben wir das Gelände entdeckt, wo die Mondlandung gefimt wurde!! Nach einem kleinen Paß, kam auf der anderen Seite grauer Fels, grauer Sand, grauer Staub, kein Bewuchs mehr ...eine ganz kuriose Landschaft wieder. Mitten in diesem Nichts kam ein Campingplatz mit Bar, Mesa Luna hieß dieser Platz, es gab immerhin Kaffee und Enchiladas, aber was hält jemanden an so einem Ort...?
Seit dem Bryce Canyon fahren wir eigentlich durch Niemandland, die wenigen Orte, die es hier gibt, sind nur wegen der Tankstelle und den paar Touristen entstanden, haben aber ihren Charme (wenn man Rost und alte "Schöpf" mag)! Unglaublich, daß diese Gegend erst vor ca 130 Jahren erforscht wurde.Hier hat man wirklich den Wilden Westen vor Augen, hier versteckten sich Outlaws und nur ganz gläubige Mormonen siedelten hier. Wunderschön....., daß wir das alles erleben dürfen!

Hanksville in voller Größe
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Ohne Worte
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Factory Butte (Berg kurz von Hanksville)
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Friedhofsbeflaggung zum Memorial Day
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Freitag, 25. Mai 2012

24.5 . in Boulder

Boulder , das ist ein Ort, der bis 1940 noch mit dem Postreiter versorgt wurde. Es gab keine Straße , wollte man nach Escalante ca 50 km entfernt, war man 3 Tagemit einem wagen oder Pferd unterwegs. So sitzen wir vor unserem Motel (3 Zimmer) vor uns die Pferdekoppel, die Grillen zirpen, die Vögel stimmen ihr Abendlied an…..genau so ist es hier!
Im Bryce Canyon sind wir noch gewandert, es gibt einen Einfach-Trail für nicht schwindelfreie und man kommt ziemlich weit hinunter und das durch spektakuläre Canyons wieder nach oben, es ist nicht zu beschreiben , wir haben sicher 50 Photos gemacht und auf keinem kommt diese Größe, diese farben, diese Monolithen ect richtig raus. Am Abend fuhren wir nach Tropic, im Motel dort war an diesem Abend „Western-Abend“ mit Steaks auf dem Holzgrill, alkoholfreiem Bier (Utah!!=Mormonen) und einer 2-Mann Westernband, ein sehr, sehr unterhaltsamer Abend . Zum Schluß gab es noch gegrillte Marshmallows, da werden alle Amerikaner sentimental …ums Feuer stehen, grillen…da kommt die Siedlermentalität zum Vorschein!
Leider, leider ist es zur Zeit sehr voll überall, das hat sich’s bei diesen kleinen Ortschaften allerdings schnell und so müßen wir immer vorbuchen und sind an einen Reiseplan gebunden, nächste Woche ist Memorial Day und dannach hoffen wir, daß es wieder besser wird.
Die Landschaft begeistert uns immer noch , so was gibt es in Europa weit und breit nicht, diese Weite, diese endlosen Straßen, die Canyons und um die nächste Kurve sieht alles schon wieder ganz anders aus, Kühe auf Wiesen, Pferde, und ich hab noch keinen einzigen reiten sehen!!
Auch Kultur gab’s heute , das Museum der Ureinwohner Asanazis, die Museen und Visitor center sind super, immer sehr informativ und unterhaltsam, witzig und schöne Dioramen…es macht richtig Spaß .
Morgen geht es weiter in Richtung Capitol Reef, da müssen wir über einen 2900 m hohen Paß, wir sind aber auch schon auf fast 2200 m. Auf einer Höhe also, wo bei uns schon nichts mehr wächst, hat es hier Bäume, Felder und Farmen!

Zünftiger Westernabend
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Hauptstrasse in Escalante
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Grandiose Landschaften überall
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Horse sells
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Dienstag, 22. Mai 2012

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Bryce Canyon

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Bryce Canyon

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Pink Sand Dunes

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Wieder in Utah

Bryce Canyon

Montag, 21.5.
Wir sind bereits am/im/beim Bryce Canyon, der wieder einmal spektakulär ist!!
Doch zuvor wurden wir auf unserer Fahrt vom Marbel Canyon nach Page mehr oder weniger "sandgestrahlt" , es ging ein so böiger Gegenwind , daß wir für 20km ca 2 Stunden brauchten und mehr als einmal vom Rad springen mußten, alles und überall hat geknirscht!
Dann haben wir die Richtung gewechselt und der Wind kam seitlich oder sogar Rückenwind!
In Page (1957 gegründet) haben wir dann mit Mühe ein Zimmer bekommen, wegen Graduate-Party, Sonnenfinsternis und Memorial-Day (da sind wohl 1 Woche Ferien) sind alle Amerikaner zu den ganzen deutschen,französichen, belgischen ect Touristen auch unterwegs.
So mußten wir die Antilope-Canyons sausen lassen, Schlotcanyons, die sehr eng sind und wie wir von anderen hörten, ziemliche Abzocke darstellen, für 1 Stunde Aufenhalt zahlt man 62$ und da so enge , unterirdische Wege mit vielen Menschen sowieso nicht meine Welt sind, war ich nicht so unglücklich darüber, daß es nicht geklappt hat.
Das nächste freie Zimmer gab' s erst wieder in Kanab - auf den 120 km dazwischen gibt es eine Rangerstation mit Trinkwasser. So sind wir mit Vesper und viel Wasser gestartet, die ersten 60 km waren ganz kurzweilig, erst am Lake Powell vorbei, dann schöne Landschaft, Felsen, Berge , Canyons , Kühe, Pferde, eine Antilope - doch dann ging es auf Endlos-Straßen (Sicht ca 7-12 km) ebenso endlos weiter - aber zum Glück ohne Wind...
Kanab war auch im Sonnenfinsternisfieber und so mußten wir auch dort am nächsten Tag weiter. Bergauf und mit einem Abstecher zu den Pink Sand Dunes - Dünen auf ca. 1500- 1600 m Meereshöhe, dazwischen grüne Bäume (Pinien) - das ist schon ein erstaunliches Bild. Wir hatten uns dort doch länger aufgehalten, außerdem war es bergiger als gedacht und so sind wir nach ein kurzer Rast am Mount Carmel Junction weiter ins Virgin-River Tal in Rictung Bryce canyon.
Doch auch dort war in den beiden Ortschaften Oderville und Glendale (je ca 140 Einwohner) in beiden Motels alles ausgebucht. So blieb nur der Campingplatz, um diese Nacht hättet ihr uns nicht beneidet -nach den ca 35° tagsüber kühlte es in der Nacht auf 2-3° ab!! Wir lagen schon mit fast allen unseren Kleidern im Schlafsack, als wir um 3 Uhr aufstanden und den Rest auch noch anzogen... 2 Paar Socken, Hose , alle 3 Jacken - aber warm war es immer noch nicht. Entsprechend gerädert sind wir morgens aus dem Zelt und haben ein trockenes Weckle und eiskaltes Wasser gefrühstückt. Zu kaufen gab es in beiden Ortschaften nämlich nichts und wenn der sehr nette Wirt aus Buffalos Bistro am Vorabend uns nicht mit dem Weckle und ein paar Orangen versorgt hätte, ja dann hätten wir die 22 km bergauf bis zur nächsten Tankstelle nüchtern radeln müssen.
Dort gab es dann Kaffee und Taccos und Sandwich, die man selbst in der Mikrowelle aufbacken muß, da wir keine haben und wir uns etwas dämlich angestellt haben, dachte die Dame sicher, wir kommen direkt vom Mond! (Da hätten unsere Kinder wieder Spaßßßß gehabt!!).
Doch dann ging es durch ein sehr schönes grünes Tal mit Bächle und Flüßle , Kühen und Pferden, Farmland und an alten verlassenen Blockhäusern bergauf und bergab , bis es durch den Red canyon zum Bryce Canyon ansteigt. Dieser Bryce Canyon ist eigentlich ein völlig bizarrer Plateauabfall mit grandiosen Steingebilden, man sieht erst etwas , wenn man am Abgrung steht und dann ist man sprachlos.
Benannt wurde er nach Ebeneezar Bryce , der dort siedelte und die erste Mormonenkirche (seit dem Lake Powell sind wir wieder in Utah) der Welt dort baute - er sagte zu diesem Canyon allerdings- "it's the hell when you loose a cow" !!

Freitag, 18. Mai 2012

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Coyote (schlecht erkennbar) auf dem Weg nach Marble Canyon
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Grand Canyon und Marble Canyon

"It' s only a hole"
sagte doch tatsächlich ein amerikanischer Tourist - aber was für ein Loch. Der Colorado fließt 1700m tief in diesem Canyon und ist nicht zu sehen, aber die ganzen Canyons und Wege, die er in dieses Gestein gegraben hat. Etwas überrascht hat uns auch , daß die Wege am Grand Canyon entlang ungesichert, schmal und rutschig sind...und der Wind pfeift und wirbelt den Staub auf.
Wir sind nicht alle Wege abgelaufen, vor allem die , die über einen ca 1,50 m breiten Pfad führten, auf dem es rechts und links eben diese 1700m runter ging!!
Aber der Anblick ist schon besonders, abends den Sonnenuntergang zu beobachten, auf der Westterasse mit einem Glas Wein aus einem Plastikbecher - das hat was!!
Nachdem wir auf der ganzen ca 72km langen Strecke zum North Rim nur strammsten Gegenwind hatten und ich nahe dran war, zu Karl zu sagen, ich warte hier im Wald bis du morgen wieder zurück kommst, bin ich doch ganz froh daß ich bis zum North Rim weitergefahren bin.
Am nächsten Morgen (Mittwoch) haben wir uns dann sozusagen verabschiedet und sind bei tollstem Rückenwind , die Strecke wieder zurück gefahren,haben Rehe , einen Koyoten , schöne blaue und gelbe Vögel gesehen ,sinkholes (Wasserstellen) . Hier oben wachsen tatsächlich noch Birken und Pinien.
Wieder in Jacob Lake sind wir in unsere cabin auf dem Campingplatz und haben die "Historische Rangerstation " von 1910 besichtigt, was einer meiner Lieblingsplätze immer sein wird.
Nach sehr gutem Abendessen - Jagerschnitzel (Wiener schnitzel) und Dutch oven (Eintopf mit Rind, Kartoffeln, Apfel und Dörraprikosen) - das ist der Teil speziell für Heinz und Jürgen - sind wir früh zu Bett.
Heute (Donnerstag) erwartete uns eine Traumstrecke - von ca 8000 feet auf ca 3500 feet . Erst durch den Wald, dann durch Canyons, dann an den Vermilion Cliffs und durch Arizonawüste (und Hitze) bis auf Höhe des Colorado!!
In Marble Canyon - Post, Tankstelle, Motel und Restaurant haben Quartier bezogen und sind am Nachmittag zur einzigen Brücke (außer Glendale und Hoover-Staudamm) über den Colrorado, diese Bogenbrücke von 1928 und der Fluß ca 140 tiefer- das hat schon was.
Wir fuhren noch zu Lee's Ferry, hier war von 1878 bis 1928 auf 800 km Länge , die einzige Möglichkeit den Colorado zu überqueren. Diese Fährstation betrieb John Lee, der als Mormone dort mit seinen 19 (!) Frauen lebte. Man sieht den alten Weg noch, den die Wagen dort nahmen.
Wir als Radfahrer können die Strapazen, die die Siedler auf sich nahmen , ein wenig erahnen , die Hitze, der Wind, der Staub und Sand und nicht wissen, wann die nächste Wasserstelle kommt.
. Wir sind in Navajo- Gebiet und haben "richtige " Indianer gesehen, da geht mir als Karl-May-Leserin natürlich das Herz auf!!
Der heutige kulinarische Höhepunkt war "Navajo Fry Bread" so eine Art Riesen-Fasnachtsküchle auf dem 3 Päckchen Honig von Krafft lagen...war aber sehr lecker!


Coyote (schlecht erkennbar) auf dem Weg nach Marble Canyon
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Steine, Steine, Steine
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Die einzige Brücke über den Colorado weit und breit
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Sigrid beim "Fast-Bad" im Colorado (saukalt das Wasser)
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Horseshoe Bend
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Dienstag, 15. Mai 2012

Grand Canyon North Rim

https://www.grandcanyonlodges.com/

Es ist ein Traum!!
Wir können unser Glück kaum fassen - wir haben in dieser Lodge tatsächlich ein Zimmer bekommen!! Normalerweise sind sie 2 Jahre ausgebucht. Dieser Anblick ist .... umwerfend, unglaublich, grandios .
Auch ein Abendessen konnten wir reservieren. Da es aber nur in der Grocery WIFI gibt, fällt der Bericht heute kurz aus.
Über diese sehr nette Stadt Kanab sind wir auf fast 2700 m Höhe hochgeradelt ,das ist unsere dritthöchste Paßstrasse und a l l e haben sich tapfer gehalten!! Auch das ist unglaublich!
Die letzte Nacht haben wir in einer Cabin am "Jacob Lake" verbracht .
Dort war es ganz schön kalt ,aber wenn die Sonne rauskommt kann man sofort wieder in kurzen Ärmeln an Schneefeldern vorbeiradlen.
Da heute fast alle an uns vorbei gefahren sind, werden wir von allen gelobt, aufgemuntert und bewundert, daß wir das mit dem Rad fahren - auch ganz nett!

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Montag, 14. Mai 2012

Kanab

Da heute Muttertag ist , haben wir einen Ruhetag eingelegt - hier ist das ein richtiger event, heute morgen waren jede Menge Mütter beim frühstück und es gab jede Menge "special menues".
Nun, wir sind in Kanab - auch Little Hollywood genannt, hier wurden von 1926 bis in die 60 er Jahre nahezu alle Western gedreht , auch Serien wie "Rauchende Colts" ect. und wir sind in der Parry Lodge abgestiegen, die alle Stars beherbergten- wir sind in Maureen O`Haras Zimmer!! John Wayne schlief ein paar Türen weiter...Wir haben heute das Museum mit den noch erhaltenen Sets angeschaut, einfach herrlich, alles rostig und genau mit dem Charme , den ich so liebe!! Auch ein bißchen ernüchternd, wenn hinter dem großartigen Saloon nur noch ein paar Bretter kommen...!
Doch zunächst zurück zu unserer Fahrt vom Zion Canyon weiter über Mount Carmel Junction nach Kanab. In Serpentinen stieg die Straße bis zu einem ca 3km langen Tunnel von 1931-entsprechend eng und unbeleuchtet ist er auch,an einem Stop mußten wir warten, bnis ein Pick-up Auto uns mit nahm. Nach 25 Minuten war es soweit und wir sassen zwischen unseren Rädern und Packtaschen auf den Laderampe, leider konnten wir da kein Foto machen. Nach dem Tunnel waren wir richtig hoch in den Bergen drin und fuhren durch weitere schmale Canyons mit den tollsten Stein- und Felsformationen. Die Färbung der Felsen ist unglaublich, von schwarz bis pink ist dann auch je nach Sonneneinstrahlung alles dabei:
Dann kamen wir auf einmal raus aus den Bergen und auf ein Plateau mit Viehzucht und ...Bisons , ok sie waren eingezäunt, aber trotzdem riesige Tiere mit 2 Wochen alten Jungen und trotzdem haben wir Bison-Burger gegessen und das Spiel Dormund / Bayern verfolgt...!!
Ein deutsches Pärchen hat das mitbekommen und wir haben freudestrahlend das 5.Tor verkündet ,als ein "mir san aus München" entgegen schallte. So klein ist die Welt manchmal.
Über einen weiteren Pass mit 6100 feet - auf dem es immer noch richtig warm war, kamen wir dann in Kanab an.
Heute mußten wir dann die Route zum North Rim des Grand Canyon planen, die Straße ist erst ab 15.5. offen und die Motels oder Campgrounds sind erstens dünn gesäht und zweitens schon ausgebucht, so brachten wir fast den Vormitag damit zu, erreichbare Unterkünfte zu buchen..!
So , das war`s mal wieder ausführlich...Karl stellt jetzt noch ein paar Bildere ein - so long folks

Kaktusblüte
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Original-Western-Kulisse
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...war leider nicht mehr anwesend!
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Mal was anderes wie Fußball
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Samstag, 12. Mai 2012

Zion-Nationalpark

Wir haben unseren Biberbau verlassen und sind über den Old spanish trail , der die neuen Siedler damals (1850) nach Californien brachte und uns nach Osten, genauer nach Utha und St.George.
Die Hitze begleitete uns auch an diesem Tag, aber die Weite dieses Landes ist so unglaublich. Karl und ich wetten auf diesen Straßen sind es jetzt 5,4 oder 5,8 km bis zu dieser Kurve da vorne?
Über Hurricane und die Ghosttowm Grafton ging es nach Springdale.
Dort beginnt der Zion-Nationalpark, den man mit dem Rad in seiner ganzen Länge von 13 km durchfahren kann. Wie beeindruckend das war,später dazu ein paar Photos.
Wir gehen jetzt frühstücken- Kaffee, Toastbrot , "Gsells" aus der Tube (wenn`s welches gibt), undefinierbare Butter?,Margarine? auch aus der Tube und irgendetwas schrecklich Süßes, Muffins oder so was - Melanie hier könntest du mal Muffin-Backkurse geben!!
Ist es da ein Wunder, daß ich gestern Nacht bereits von einem Regal voller BREZELN geträumt habe....

Durch die Wüste nach St. George
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Antiquariatskollege in Richtung Zion
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Grabstein in Grafton "Killed by Indians"
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Zion-Cayon
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Donnerstag, 10. Mai 2012

Bieverdam

Mittwoch -Abend

Vom Wahlkampf bekommen wir wenig mit, ich habe den Eindruck, das interessiert die Europäer mehr, wir schauen aber auch keine Nachrichten und wenn in Kneipen der TV läuft, kommt immer Baseball...! Ansonsten haben wir den Eindruck, daß jeder 2. deutsche Vorfahren hat, die wenigsten aber wissen, wo grandfather so genau herkommt, warum hier nicht deutsch gesprochen wird ist mir ein Rätsel.
Heute war es wieder mal richtig heiß, es hatte bestimmt 36° und mehr und keine Sekunde Schatten...Moave Wüste halt.
Eigentlich wollten wir noch weiter , wir sind in Beaverdam rausgefahren,um etwas zu Trinken und Essen zu kaufen , da unser Nachtlager ca 17 mi weiter auf einem Campground ohne Dusche hätte sein sollen, da sahen wir dieses Golf Resort Hotel und dachten fragen kostet ja nichts und es kostet auch nur 45 Eur, hier hat schon Clark Gable übernachtet!!und andere Hollywoodgrößen.
https://www.historicbeaverdamlodge.com/
Morgen gehts weiter nach Utah, St George ist die größte Stadt in nächster Zeit und in den Zion-Nationalpark.
Bis dann folk oder guys, wie ihr wollt!

Mittwoch, 9. Mai 2012

E-Mail an Uschi u. Hans uff dr' Alb

Liebe Uschi und lieber Hans (und alle anderen!)
...schön was von euch zu hören. Danke für das Mail!
Ja wir sind hier in einer ganz anderen Welt!
Über dem großen Teich halt - ihr kennt das ja von
weiter südlich.
Wir erleben hier täglich so viel neues
dass die Verarbeitung dieser Eindrücke
manches mal zu kurz kommt.
Aber wenn mal schon mal hier ist, will man
alles mitnehmen.
Das Radfahren ist im Lande der Autofahrer sehr
entspannt u. angenehm unkompliziert. Die Amis
rasen nicht so wie in Deutschland und halten auch
genügend Abstand. Außerdem haben die meisten Straßen
einen sehr breiten Standstreifen.
Auch das Essen ist viel besser wie erwartet (natürlich
nicht so gut wie Uschis Bohnensalat!!!)...
es gibt aber auch Salat und gutes Fleisch.
Auch die Unterkünfte sind sehr sauber und es gibt überall
Tee u. Kaffee umsonst, da freut sich der Schwabe.
Ansonsten sind wir guter Dinge und planen eigentlich von
Tag zu Tag... was wird morgen wohl passieren?
Reisen bedeutet morgens aufstehen, frühstücken (wenns was gibt)
und losfahren. Schon an der nächsten Ecke ist alles anders wie man
es sich gerade noch vorgestellt hat...
...in diesem Sinne bleiben wir flexibel, hoffen auf gutes Wetter (heute waren es schlappe 35 Grad ohne jeglichen Schatten!)und radeln weiter im
Lande der unbegrenzten Möglichkeiten herum...!


Karl und Sigrid

Valley of Fire

Sigrid:
Bei uns ist es jetzt Dienstagabend.
Am Montag haben wir Las Vegas tatsächlich wieder verlassen,nachdem wir noch die Umgebung ein wenig erkundet hatten. Bei Tag ist das so unwirklich - mitten in der Wüste eine 600000 Einwohner Stadt ,nur für Fun and action!!
Bei irrsinnigem Gegenwind und leicht bergauf Richtung Nordwesten
durch Wüste und Hitze gings weiter,teils auf dem Highway, was trotz Baustelle und einspuriger Umleitung für uns Radfahrer kein Problem war.
Wir füllten unsere Vorräte auf (Wasser-Karle und Vesper-Mama) , da es in dem Nationalpark Valley of Fire keine Versorgung gibt und wir dort auch zelten mußten. auf dem Campingplatz gab es Trinkwasser, Toiletten (restrooms) und sogar eine heiße Dusche.
Man fährt dort hin , liest die Anleitung, dann füllt man einen Zettel aus-2 Personen,1 Zelt und wirft 5$ in einem Umschlag in einen Briefkasten!! Bei uns würde das sicher nicht funtionieren, die Ehrlichkeit ist beeindruckend hier.
Wie wir das Zelt ausgepackt haben, kam ein unglaublicher Sturm, der sogar die 2 l Wasserflaschen vom Tisch fegte, hinter einem der phantastischen Felsen fanden wir Schutz...und schliefen in absoluter Stille und Dunkelheit erstaunlich gut!
Am nächsten Morgen gabs die angetrockneten Reste und Wasser zum Frühstück, sehr zur Freude von Spatzen und dieser Antilopen-Ziesel,die fast auf den Tisch kamen -die possierlichen Nager!!
Dann ging es weiter durch diese rote Felsenlandschaft, Karl hat fast die Krise bekommen- "die gucken mich alle an!!" Diese Felsen und Felslöcher sehen mit der Zeit alle wie Köpfe mit hohlen Augen und offenen Mündern aus..!!
Aber je nach Licht eine unglaubliche Färbung, abends ganz anderst wie in der Mittagssonne. Dort gab es auch versteinerte 225 Mio Jahre alte Bäume und ca 4000 Jahre alte Indianerzeichnungen an Felswänden zu sehen.
Wir waren wieder mal sehr beeindruckt!!
Heute hat ein ca 90 F- also 30 °eher mehr und durch diese endlose Wüstenei .... doch nun haben wir Luxus pur im Motel North shore Inn in Overton und haben die Klimaanlage "Volle Pulle " laufen.

Schnapssteuerfreie Zone
Schnapssteuerfreie Zone
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Idyllischer campground im Valley of Fire
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ground squirrel - gefährliche Tierwelt
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Waves im Valley of Fire
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Auch zu sehen die Helmwachtel
images

Amerika wir kommen!

Sigrid + Karl aus Degerloch und ihre beiden Fahrräder auf grosser Fahrt!

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